Der LIEBSTER Award ist eine großartige Aktion auch mal hinter die Kulissen eines Blogs zu blicken und den Blogger selbst etwas besser kennen zu lernen. Und auch wir sind dabei.

Vielen Dank an Karin Immler von online-hundeschule.net, die uns nominiert hat teilzunehmen und 11 Fragen zu beantworten. Dies entspricht im Wesentlichen dem Konzept eines Interviews und
im Anschluss daran werde auch ich Blogger nominieren und dazu einladen einige Fragen zu beantworten.

 

11 Fragen – 11 Antworten

Stell Dich den LeserInnen mit 3 Eigenschaften vor, die Dich auszeichnen.

Diese Frage ist kein einfacher Einstieg. Eine meiner besten Eigenschaften ist, dass ich gerne Lösungen finde und auch meine Arbeit nie „um das Problem herum“ passiert. Ich versuche stets zielgerichtet und konsequent (beruflich wie privat) eine Möglichkeit zu finden die im besten Interesse aller Beteiligten liegt.
Außerdem bin ich verlässlich. Versprechen gebe ich nie leichtfertig und halte sie dann stets ein.
Da ich denke, dass man nie auslernt sollte ich wohl noch erwähnen, dass ich neugierig und wissensdurstig bin. Ich lerne gern von anderen Menschen und habe die Erfahrung gemacht, dass selbst Themen, die ich schon zu kennen glaube immer noch Neues für mich bereit halten, wenn sie auf andere Art präsentiert oder an mich herangetragen werden.

Abgesehen von allem Anderen bin ich völlig vernarrt in meine Hunde – aber das überrascht Euch jetzt wohl nicht besonders. Ich muss ihnen nur beim Schlafen zusehen und schon ist meine Welt wieder in Ordnung.

 

Welche Menschen in Deinem Leben haben Dich gefördert?

Meine ganz besonderen Förderer sind meine Großeltern, mit ihrem unerschütterlichen Glauben an mich und an das was ich tue, auch wenn der Weg nicht immer einfach ist und klar vor mir liegt.

Da ist noch Niki von Team4dogs, die mich an einem sehr frühen Punkt meiner Arbeit mit Hunden abgeholt hat und mir gezeigt hat, dass man seinen Hunden und sich selbst noch viel mehr zutrauen kann, auch wenn man von allen Seiten nur „ausgebremst“ wird.

Ganz wichtig für mich ist natürlich mein Lebensgefährte, der mit seinem grenzenlosen Optimismus alle meine Sorgen ganz klein erscheinen lässt.

 

Wen möchtest Du unbedingt einmal kennen lernen?

Ich könnte an dieser Stelle natürlich „Jane Goodall“ sagen, oder eine andere Person, die mit ihrer Arbeit und ihrem Engagement eine breite Masse von Menschen anspricht und fasziniert.
Ich habe aber das große Glück auf meinem Weg immer wieder sehr inspirierende Menschen kennen zu lernen und diese sind oft gar nicht so weit entfernt, wie man denken würde. Ein Blick hinter die Fassaden lohnt sich, wenn man eine Persönlichkeit wirklich „kennen lernen“ möchte.
 

Was gefällt Dir am Bloggen?

Als echte Bloggerin sehe ich mich eigentlich gar nicht. Ich mochte es aber schon von Kindesbeinen an, meine Gedanken zu einem Thema „zu Papier“ zu bringen und oft auch meinen Ärger, meine Freude, oder meine Liebe zu einer ganz bestimmten Sache auf diese Art und Weise zu verarbeiten.
Dass diese Beiträge nun manchmal auch andere Menschen ansprechen, die meine Gefühle dazu teilen oder sogar eine ganz andere Sicht haben, ist ein wundervoller Nebeneffekt.

 

Was ist Deine große Stärke in Sachen Hund?

Bei dieser Frage taucht sofort ein Wort in meinem Kopf auf – Flexibilität! Wenn ich an die Anfänge meines Verständnis vom Leben mit Hunden und von deren Ausbildung zurückdenke, gruselt es mich nicht im Geringsten. Ich bin glücklich über dieses für mich so wichtige Thema vieles von sehr unterschiedlichen Menschen und von noch mehr verschiedenen Hundepersönlichkeiten gelernt zu haben. Und ich bedanke mich bei mir selbst dafür, flexibel geblieben zu sein, Neues zu erfahren und zu probieren, Altes zurückzulassen und mich für meinen eigenen Weg zu entscheiden.

 

Wie kommst Du auf die Themen für Deine Blogartikel?

Meine Blogartikel sprechen zum größten Teil Themen an, die bei mir eine starke gefühlsmäßige Reaktion auslösen, oder Themen, die mir in meinem Alltag als Hundetrainerin begegnen. Da ich ein sehr überlegter, aber dennoch höchst emotionaler Mensch bin kann ich durch das Analysieren dieser Situationen, durch das „Aufschreiben“ meiner Meinung zu einem bestimmten Gegenstand oft besser mit diesem umgehen und auch mich selbst und den Grund meiner Reaktion hinterfragen.

 

Musst Du Dir manchmal auch Kritik an Deinem Blog anhören? Wie gehst Du damit um?

Ich muss an dieser Stelle ein wenig schmunzeln, tatsächlich höre ich sehr selten Kritik zu meinen Blogbeiträgen. Vielleicht denken sich die LeserInnen lieber ihren Teil?
Meine geäußerte Meinung zu einem ganz bestimmten Thema wurde vor einigen Monaten sehr heiß und heftig diskutiert – der darauf folgende Blogbeitrag erstaunlicherweise überhaupt nicht kommentiert.
Natürlich sehe ich aber aufgrund des Traffic, wie gut oder weniger gut meine Blogbeiträge ankommen und ich mache mir dann meine Gedanken dazu, warum ein bestimmter Beitrag sehr viel Anklang gefunden hat, oder einer, der mich selbst stark beschäftigt hat, überhaupt keinen.

 

Was macht für Dich einen guten Blog aus?

*lach* Gute Rechtschreibung! Der Blogbeitrag den ich lese kann noch so wertvoll sein oder sogar meine eigene Meinung in Worte fassen – stolpere ich allerdings bei jedem zweiten Satz über Rechtschreib-, Grammatik- oder „das/dass“-Fehler, höre ich sofort auf weiterzulesen.

 

Wie viel Ehrlichkeit verträgt ein Blog?

Was soll ein Blog vertragen, wenn nicht Ehrlichkeit? Hinter Blogs stehen Menschen, die ihre Meinung oder Erfahrung zu einem Thema kundtun. Ehrlichkeit ist außerdem vonnöten, wenn man als Blogautor authentisch sein möchte. Es sollte jedem Blogger selbst überlassen sein, wieviel er von seiner Meinung preisgibt – in jedem Fall sollten die Beiträge aber seiner eigenen Überzeugung entsprechen und nicht nur „die breite Masse bedienen“.

 

Liest Du auch Blogs, die gar nichts mit deinem Business zu tun haben? Wenn ja welche?

Tatsächlich lese ich sehr gerne Blogs, die nicht unbedingt etwas mit meiner Berufung zu tun haben. Dazu gehören Joel Müllers Blog und der von Ju Schneeberger. Diese beiden möchte ich hiermit auch für den LIEBSTER-Award nominieren und sie bitten ein paar Fragen zu beantworten, die ich am Ende dieses Blogbeitrages aufliste.

Mein lieber Hundetrainer-Kollege Joel schreibt in seinem Nicht-Hunde-Blog 😉 sehr feinfühlig und sehr offen darüber wie es ihm geht und was er sich denkt und spricht dabei oft Dinge an, die vielleicht nicht jeder so einfach zugeben würde.

Den Blog von Ju Schneeberger habe ich eigentlich über eine meiner Leidenschaften, nämlich Yoga, gefunden – vor Kurzem hat sie sich aber entschlossen, nicht nur noch über Yoga, sondern auch über das tägliche Leben zu schreiben. Ich finde es gut und freu mich darüber.

 

Was sind absolute No-Go’s für einen guten Blog?

Abgesehen von rassistischen, ethisch nicht vertretbaren oder diskriminierenden Aussagen, die in einem professionellen Blog überhaupt nichts verloren haben, sind absolute No-Go’s in einem Beitrag häufig auftretende Rechtschreibfehler (oh ja, sie stören mich wirklich so sehr, dass ich sie an dieser Stelle nochmals erwähne) oder die Äußerung einer völlig uninformierten, basislosen Meinung. Ich erwarte von einem Blog selbstverständlich nicht, dass er den Ansprüchen einer wissenschaftlichen Arbeit genügt. Wenn ich ausgewertete Daten und Fakten suche, dann besorge ich mir Fachliteratur.
Der Autor sollte sich aber mit dem Thema über das er schreibt zumindest in Grundzügen beschäftigt haben und keine Halbwahrheiten oder Falschaussagen als tatsächliches Wissen verkaufen.

 

Der Leitfaden für die Nominierten

1. Danke der Person, die Dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog dieser Person in Deinem Beitrag.
2. Beantworte die 11 Fragen, die Dir der Blogger, der Dich nominiert hat stellt.
3. Nominiere bis zu elf weitere Blogger für den Liebster Award.
4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für die von Dir nominierten Blogger zusammen.
5. Schreibe diesen Leitfaden in Deinen Artikel zum Liebster Award, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen.
6. Informiere Deine nominierten Blogger über die Nominierung und Deinen Artikel.
7. Das Logo „Liebster Award“ kannst Du hier herunterladen.

 

Und nun zu meinen Fragen an die nominierten BloggerInnen:

1. Welche drei Eigenschaften schätzen andere Menschen an Dir?
2. Beschreibe kurz Deine Profession und welches Thema Dir dabei am Wichtigsten ist.
3. Wer ist Dein größtes Vorbild und warum?
4. Wie startest Du am liebsten in den Tag?
5. Wann und wie kannst Du so richtig entspannen?
6. Welches Zitat (muss nicht von einer Berühmtheit sein) beschreibt Dich und Deine derzeitige Situation kurz und bündig?
7. Warum „bloggst“ Du eigentlich?
8. Worum geht es in Deinem Blog und warum ist es Dir ein Anliegen darüber zu schreiben?
9. Liest Du selbst andere Blogs? Wenn ja, welche?
10. Welche Ansprüche stellst Du beim Bloggen an Dich selbst?
11. Wem möchest Du heute ein Dankeschön sagen, hast es aber noch nicht getan?