Wau – jetzt ist es offiziell! Die Homepage von maud & lolo Hundetraining ist online und Ihr habt hierher gefunden, um zwischen den Seiten zu stöbern.

Da drängt sich beim Einen oder Anderen aber wohl die Frage auf: „Warum eigentlich maud & lolo?“

Diese Frage kann man nun auf so viele Richtungen verstehen.

Warum kleingeschrieben? Weil es stylisch ist?

Warum kein Name mit „Hund“? So wie „Hundividuum“, „Hundiversell“ oder eher als Wortspiel, so wie „Pfote auf’s Herz“ oder „Hund über Kopf“ oder gleich englischsprachig, als „Dogsters“ oder „kyno-logisch“?

Diese Frage ist sehr einfach beantwortet: das gibt es alles schon – in der einen oder anderen Form sind all diese schönen Wortspielereien vorhanden und die Entscheidung hat sich für mich zu einem Ding der Unmöglichkeit entwickelt.

Kommen wir daher zurück auf die zwei wichtigsten Bestandteile des Namens. Wie einige von Euch bestimmt wissen, gebe ich Hunden gerne Spitznamen und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Besonders schlimm ist es bei meinen eigenen Hunden. Maud steht für Mateja und wird in vielen unterschiedlichen Kombinationen für und auf diesen verrückten Hund angewendet und Lolo ist die Verniedlichungsform für meinen kleinen Whippetbuben Furio.

Ist das infantil und kindisch? Bestimmt! Aber ist es nicht genau das, was uns in dieser oft so ernsten und anspruchsvollen Zeit oft fehlt?

Und nun zur größten Frage: „Wirst Du nicht unglücklich sein, wenn einer Deiner beiden Hunde stirbt und Du den Namen ständig im Logo sehen musst?“

Natürlich werde ich traurig sein. Am Boden zerstört, um ganz genau zu sein. Das bringt mich aber zum wichtigsten Punkt, warum ich mich gerade für diesen Namen entschieden habe.

Wir dürfen unser Leben nur für eine sehr begrenzte Zeit mit unseren Hunden teilen. Sie sind nicht so lang auf der Welt wie wir. Es ist damit bestimmt zulässig, die beiden Hunde, mit denen ich aktuell mein Leben teile als meine Lebensabschnitts-Hunde zu bezeichnen.

Natürlich haben auch andere Hunde meinen Weg gekreuzt, waren meine Freunde und meine Lehrer, allen voran meine kleine, wutig-mutige Foxterrierhündin Jeva. Dabei dürften aber so viele andere Fellnasen nicht ungenannt bleiben.

Nanni, die mir ins Gesicht gebissen hat, als ich ein kleines Kind war. Mac, der mir gelernt hat, dass man sich Vertrauen langsam erarbeiten muss. Hunde von FreundInnen, Hunde von KundInnen, Straßenhunde in Griechenland, die in der Nacht im Hafen über mich gewacht haben.

Ich habe versucht ihnen allen zuzuhören und von ihnen zu lernen und bin dadurch zu der Hundeliebhaberin und –trainerin geworden, die ich hier und jetzt bin.

Und ich bin zu dem Menschen geworden, der sich glücklich schätzen darf, gerade jetzt, wo ich diesen großen Schritt mache, mit Mateja und Furio mein Leben teilen zu dürfen. Ich darf von ihnen lernen und darf mich mit ihnen weiterentwickeln.

Und genau aus diesem Grund habe ich mich für maud & lolo Hundetraining entschieden.